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FAQ


Was genau ist ein Implantat?

Zahnimplantate sind grundsätzlich der Natur nachempfundene Zahnwurzeln aus Titan.

Die heutige Generation der Implantate ermöglicht selbst eine Behandlung bei Voraussetzungen, die noch vor einigen Jahren eine Implantation unmöglich machten. Schnelle Einheilung durch spezielle Oberflächen und neueste OP-Techniken, bei geringem Kieferknochen in der Regel Verzicht auf ansonsten aufwändigen Knochenaufbau sowie eine lebenslange Haltbarkeit sind der unmittelbare Nutzen für den Patienten. Die Suprakonstruktion – die im spezialisierten Labor individuell an die benachbarten Zähnen angepasste, in vielen aufwändigen Einzelschritten angefertigte Zahnnachbildung – setzt dann dem Lächeln im wahrsten Sinne des Wortes die Krone auf.

 

Bei welchen Voraussetzungen können Implantate gesetzt werden?
Implantate können so gut wie bei jeder Vorbedingung, sei es ein fehlender Zahn, eine größere Zahnlücke, eine so genannte Freiend-Situation, bei der mehrere Zähne im hinteren Bereich der Zahnreihe fehlen, oder einem völlig zahnlosen Kiefer gesetzt werden. Auch spielt das Alter des Patienten hierbei in der Regel keine Rolle.

 

Implantate werden heute bereits in vielen Zahnarztpraxen angeboten. Worauf sollte man bei der Wahl seines Implantologen achten?

Grundsätzlich darf jeder Zahnarzt implantieren. Manche Zahnmediziner absolvieren lediglich einen Wochenendkurs oder andere Kurzweiterbildungen und nennen sich anschließend Spezialist. Der Patient sollte deshalb die Ausbildung des Zahnarztes genau hinterfragen. Hinsichtlich der Erfahrung ist überdies wichtig, wie viele Implantate der Zahnmediziner der Wahl durchschnittlich pro Jahr setzt.

 

Was sind die Besonderheiten der Implantologie?

Neben der Erfahrung des Implantologen sowie des richtigen Behandlungskonzeptes ist die Wahl des individuell für den Patienten am besten geeigneten Implantates und insbesondere auch die optimale Positionierung wichtig. Beides ist nicht nur für ein ästhetisch optimales Ergebnis bedeutsam, sondern auch für den Langzeiterfolg. Knochenaufbaumaßnahmen können durch geschicktes Setzen der Implantate überflüssig werden. Auch die Sofortversorgung von Implantaten ist ein Bereich, der viel Erfahrung und professionelles Know-How erfordert.

 

Sofortversorgung, was bedeutet das?

Bei herkömmlicher Vorgehensweise lässt man das Implantat zunächst mehrere Monate einheilen und schließt die Lücke mit einem herausnehmbaren Provisorium. Es hat sich jedoch gezeigt, dass man den Zahnersatz auch direkt auf dem Implantat befestigen kann, ohne die Heilung zu beeinträchtigen. Das hochwertige Provisorium muss so gestaltet werden, dass die Nachbarzähne die Kaukraft praktisch abfangen. Für Patienten ist die Sofortversorgung jedoch ein enormer Vorteil. Sie kommen mit einer Zahnlücke oder erneuerungswürdigem Zahnersatz in die Praxis oder Klinik und haben spätestens am Tag nach der Implantation wieder festsitzende schöne Zähne. Nach ein paar Monaten werden die Spezialprovisorien dann durch die endgültigen Zahnkronen ersetzt.

 

Wie lange hält ein professionell gesetztes Implantat?

Implantate können ein Leben lang halten. Dazu muss das Implantat bzw. der implantatgetragene Zahnersatz natürlich genauso gepflegt werden wie die natürlichen Zähne. An der Stelle, wo das Implantat durch das Zahnbett tritt, können sonst Keime eindringen und den Kieferknochen angreifen. Doch bei optimaler Zahnpflege und der professionellen Durchführung des Eingriffs stehen die Chancen bestens, dass der Erfolg dauerhaft ist.

 

Was leisten moderne Navigationssysteme bei der Zahnimplantation?
Besonders wichtig für ein bestmögliches Implantat-Ergebnis ist die optimale Positionierung im Knochen. Im Vergleich zu herkömmlichen computergestützten Verfahren, die beispielsweise mit Schablonen arbeiten, tritt bei einer Behandlung mit Navigationssystemen der neuesten Generation keinerlei Abweichung zwischen Planung und Umsetzung auf. Dabei steht am Anfang der Behandlung eine Computertomographie des Kiefers, auf dessen Basis das System ein dreidimensionales Modell errechnet. Bereits vor dem Eingriff wird so die anatomisch günstigste und exakte endgültige Position der zu setzenden Implantate im Kiefer bestimmt. Während der Operation selbst in Lokalanästhesie bestimmt ein optischer Sensor genau die Lage von Patient und Bohreinheit. Der Implantologe sieht so zu jeder Zeit, ob er den Bohrer für die zuvor errechnete Position des Implantates richtig hält und beobachtet auf dem Bildschirm ständig die Tiefe des Bohrers im Knochen.

Der Vorteil für den Patienten besteht in der minimal-invasiven Einbringung der Implantate. Sowohl der Wundschmerz als auch die Schwellung nach der Operation fallen damit geringer aus.

 

Welche Narkose ist die richtige?
Grundsätzlich kann ein Implantat in Lokalanästhesie gesetzt werden. Bei umfangreichen Eingriffen oder ängstlichen Patienten empfiehlt sich jedoch die Behandlung in Vollnarkose.


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