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Zahnpflege gegen Herzinfarkt

Unzureichende Mundhygiene erhöht das Herzinfarktrisiko. Anlässlich des Weltherztages am 25. September 2005 weist die Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation (DSGI) daher auf die Bedeutung professioneller Zahnreinigung hin.

Internationale Studien haben in den letzten zwei Jahren wiederholt auf den Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herzinfarkten hingewiesen. Bei Parodontitis handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnbettes, ausgelöst durch Bakterien, die im Zahnbelag (Plaque) nisten. „Leider ist vielen Menschen immer noch nicht bewusst, dass sie sich mit gründlicher Zahnpflege auch vor Herzinfarkten schützen“, so Dr. med. dent. Martin Jörgens, Doktor der Zahnheilkunde und wissenschaftliches Mitglied des Beirats der DSGI. Nach den Erkenntnissen der Forscher greifen die paradontopatogene Keime aus dem entzündeten Zahnbett auf die Karotiden über - jene Arterien, die den Kopf mit dem Rest des Körpers verbinden. An den dadurch hervorgerufenen Entzündungen kommt es wiederum zu Kalkablagerungen. Das Anschwellen der Karotidenwände gehört zu den Hauptursachen von Herz- und Gefäßkrankheiten.
Die unbekannte Volkskrankheit
Laut der Deutschen Gesellschaft für Paradontologie e. V. litten 2004 rund 50 Prozent der Erwachsenden in Deutschland unter Paradontitis. Viele ohne es zu wissen. „Symptome wie Zahnfleischbluten und -rötungen werden oftmals nicht erkannt oder von den Patienten nicht ernst genommen“, beschreibt Dr. Jörgens das Problem. Bei Parodontitis-Erkrankungen war es früher oft notwendig, das Zahnfleisch aufzuschneiden. Moderne Verfahren wie Laser oder Ultraschall bieten heutzutage jedoch schonende Behandlungsalternativen. So setzt Dr. Jörgens in seiner Düsseldorfer Praxis einen speziellen Laser ein, der die gezielte und schmerzfreie Entfernung der pathogenen Keime ermöglicht. Doch so weit muss es erst gar nicht kommen. Paradontitis lässt sich durch umfassende Prophylaxe vermeiden. Zusätzlich zu der gründlichen Mundpflege mittels Zahnbürste und Zahnseide bedarf es dafür einer regelmäßigen professionellen Zahnreinigung (PZR). Diese Aufgabe übernimmt in der Regel speziell weitergebildetes Personal wie Prophylaxeassistenten oder Dentalhygieniker.
Polierte und lackierte Zähne bieten Schutz
Schwerpunkt der PZR ist die Entfernung von Verfärbungen und hartnäckigen Belägen auf den Zahnoberflächen, in den Zahnzwischenräumen und in den Zahnfleischtaschen. Schutz vor erneuten Ablagerungen bietet die anschließende Politur der Zähne, da Bakterien sich zuerst an rauen Stellen festsetzen. Zum Abschluss erfolgt eine Behandlung der Zähne mit Fluoridlack. Das erhöht die Wiederstandsfähigkeit gegen Säureangriffe durch Bakterien oder Nahrungsmittel. Sinn macht in diesem Zusammenhang auch eine Versieglung der Kauflächen der Backenzähne mit einem speziellen Kunststoff. Schädigende Speisereste oder Beläge haben so keine Chance, sich in den feinen Rillen (Fissuren) anzusammeln. Bei gesundem Zahnfleisch reichen zwei einstündige Sitzungen pro Jahr aus. Patienten mit Zahnersatz oder Veneers sollten sich allerdings alle drei Monate einer derartigen Behandlung unterziehen. „Derzeit trägt der Patient die Kosten dafür allerdings noch selbst.“, so Heiner Kirchkamp von der DSGI.

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