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Gelasert, nicht gebohrt - mit Hightech gegen Karies und Co.

In der modernen Zahnheilkunde stellen Oral-Laser eine schonende Alternative zu Bohrer und Skalpell dar. Neben ihren Vorteilen für die Patienten zeichnen sie sich durch ein breites Einsatzspektrum aus. Die Deutsche Stiftung für Gesundheitsinformation (DSGI) zeigt, worauf Patienten achten sollten und gibt einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten.


Um Laser in ihrer Praxis einzusetzen, müssen Zahnärzte einen Kursus zum Laserschutzbeauftragten (LSB) absolvieren. Allerdings gewährleistet ein solches Zertifikat nicht automatisch optimale Behandlungsergebnisse. „Entscheidend für die Qualität einer Laserbehandlung ist vor allem die Erfahrung des Arztes im Umgang mit dem Gerät“, so Dr. Martin Jörgens, Zahnarzt aus Düsseldorf und Mitglied im DSGI-Beirat. So drohen bei zu langsamer Bedienung zum Beispiel Gewebeschäden durch Verbrennungen. Patienten sollten ihren Arzt daher nach seinen Kenntnissen im Laserumgang fragen. „Ein weiterer Hinweis auf die Qualifikationen des Zahnarztes bieten entsprechende Aus- und Weiterbildungen“, rät Jörgens. Er betreut als Gastdozent das Weiterbildungsstudium „Aesthetic Laser Medicine“ an der Universität Greifwald, dem ersten staatlich anerkannten Studiengang dieser Art in Europa. Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten Bei Laser handelt es sich um gebündeltes, energiereiches Licht. Je nach Energieintensität gilt es zwischen Soft- und Hartlaser zu differenzieren. Softlaser stimulieren das menschliche Gewebe, weshalb sie zur Beschleunigung der Wundheilung zum Einsatz kommen. Hartlaser eignen sich je nach Wellenlänge für die Behandlung von Weich- und Hartgewebe und damit sowohl für Eingriffe am Zahnfleisch als auch an der Zahnsubstanz. „Instrumente wie Bohrer und Skalpell sind daher bei vielen großen und kleinen Eingriffen nicht mehr notwendig“, so Jörgens. Beispiel Kariesentfernung: Anstatt wie bisher, die erkrankte Zahnsubstanz mit dem Bohrer abzutragen, verdampft der Zahnarzt sie mit Hilfe des Lasers schmerz- und geräuschfrei. Vielfach entfällt dadurch sogar die Notwendigkeit von Beruhigungsspritzen, wovon vor allem Angstpatienten und Kinder profitieren. Gleichzeitig Schneiden und Versiegeln Verwendung finden Laser außerdem bei Wurzelbehandlungen sowie der Therapie von Parodontitis. Für den Heilungsprozess spielt hierbei die Beseitigung von Bakterien eine ausschlaggebende Rolle. Mit Hilfe des Lasers kann der Zahnarzt selbst großflächige Entzündungen sterilisieren. Auch an solchen Stellen, die er mit herkömmlichen Instrumenten bisher nicht oder nur operativ erreichen konnte. Im Fall von chirurgischen Eingriffen, wie zum Beispiel in der Implantologie, stellen Laser ebenfalls eine patientenfreundliche Alternative gegenüber herkömmlichen Verfahren dar. Laser durchtrennen und versiegeln Blutgefäße praktisch zeitgleich - auf ein anschließendes Vernähen kann der Arzt daher meist verzichten. Neben nahezu blutungsarmen Operationen profitieren die Patienten darüber hinaus von geringeren Infektionsrisiken, Schwellungen und postoperative Schmerzen. Gesetzlich Versicherte müssen die Kosten einer Laserbehandlung selbst übernehmen, bei privat Versicherten entscheidet die Krankenkasse fallabhängig.

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